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Denkmalschatz

Sanierung eines denkmalgeschützten Bauernhofhauses

2021-2024 
LP 1-8

 123 m2

Bauzeit (Januar 23 - Januar 24)

Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist Teil eines denkmal- und ensemblesgeschützten Bauernhofensembles. Die hufeisenförmige Anlage wurde ursprünglich für Werkstatt-, Wohn-, Ökonomie- und Stallgebäude des Klosters errichtet. Nach knapp 30 Jahren des Leerstands wurde das Haus nun umfassend saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. Da keine moderne Gebäudetechnik vorhanden war, wurden Kanal- und Versorgungsanschlüsse vollständig neu installiert. Das Haus erhielt eine Gasheizung mit Wandtemperierung, die den heutigen energetischen Anforderungen entspricht und zugleich die historische Bausubstanz schont. Besonderes Augenmerk lag auf der Erhaltung des historischen Daches. In einer aufwendigen Sanierung wurde die ursprüngliche Konstruktion denkmalgerecht instandgesetzt. Dabei blieb die historische Substanz erhalten, während Erscheinungsbild und Materialien authentisch aufgearbeitet wurden. Auch die äußere Gestaltung wurde mit großer Sorgfalt wiederhergestellt. Straßenseitig erfolgte die Aufarbeitung der originalen Kastenfenster und der historischen Haustür. Zur Gartenseite hin wurden die Fenster vergrößert und mit Natursteingewänden ergänzt, um den Urzustand aus früherer Zeit wiederherzustellen. Darüber hinaus wurden die prägenden Traufgesimse fachgerecht regeneriert, sodass die charakteristische Optik des Gebäudes erhalten blieb. Das sanierte Haus bietet heute rund 123 Quadratmeter Wohnfläche. Bei der Planung stand ein bewusster Umgang mit der historischen Bausubstanz im Vordergrund. Eingriffe in die bestehende Raumstruktur wurden auf ein Minimum reduziert, sodass der ursprüngliche Charakter weitgehend erhalten blieb. Notwendige Anpassungen, wie die Integration eines Badezimmers, wurden behutsam und harmonisch umgesetzt. Das Projekt verbindet den respektvollen Erhalt der denkmalgeschützten Bausubstanz mit einer sehr harmonischen und atmosphärischen Wohnqualität. Das Gebäude fügt sich weiterhin in das historische Ensemble ein und trägt so zum langfristigen Erhalt der kulturellen Baugeschichte bei.